Samstag, 16.07.2011 11:47 | Beitrag geschrieben von Lothar Drat
Arbeitsplatzkonflikte und Mobbing Prävention und Intervention
Mediation Konfliktmanagement Schlichtung
Mobbing-Definition Mobbing-Diagnose
Mobbing-Beratung Coaching
Fortbildung
Arbeitsplatzkonflikte und Mobbing
erkennen / begegnen
Prävention / Intervention

http://www.youtube.com/watch?v=VpwfZqYdbPU

15 Jahre VPSM e.V., Wiesbaden!
Zahlen / Daten / Fakten:
(Stand: 30.06.2011)
* 22.922 Stunden Beratung/Coaching / Schlichtung, Mediation / Fortbildung
* 3 Mill. 760.035 Zugriffe/Hits auf unsere Internetseite
in den
vergangenen
12 Monaten
* 289 Referenzen
* 156 Mitglieder auf unserer Seite : "15 Jahre VPSM e.V. " bei facebook.de
* 212 Mitglieder in unserer Gruppe: "Lust auf mehr Respekt" bei facebook.de
* 519 Mitglieder in unserer Gruppe: "Lust auf mehr Respekt" bei wer-kennt-wen.de
So kamen Klienten zu uns in 2010 !
Konflikte, Macht und Gewalt
am Beispiel
des Modebegriffs Mobbing!

Von der Macht der Gewöhnung an Wertewandel
1995 - 2011
In den vergangenen Jahren unserer Arbeit vermerkten wir neben positiven
Entwicklungen leider auch einen sehr bedenklichen Trend.
Politiker und weitere Personen die im Rampenlicht stehen, bemühen sich
immer häufiger -ihren Ausführungen- mit dem Zusatz der 3 Wörter:
"Das ist Mobbing"
eine besondere Wirkung zu verleihen.
Unterhalb dieses Rampenlichtes treffen Ärzte, Lehrer, Rechtsanwälte
immer häufiger auf Patienten, Schüler und Mandanten die sich
irgendwie gemobbt fühlen.
Während sich Prof.Dr.Dr. Heinz Leymann noch 1995 darüber ärgerte,
dass seine langjährigen und seriösen Forschungsergebnisse zum Thema
Mobbing von einigen Fachpersonen abqualifiziert wurden, konnte er sich dennoch
über das
enorme Medien-Interesse am Thema Mobbing freuen.
Diese zunehmende Öffentlichkeit führte zu einer Sensibilisierung
und spätestens
seit 2001 in eine Richtung, in der der Begriff Mobbing
immer stärker zu einem
nichts -
oder wenigsagenden Modebegriff degenerierte.
An dieser, sich langsam ins Negative
wendenden
Entwicklung konnten und wollten
wir uns nicht gewöhnen.
Gestresste Medien-Mitarbeiter sollten vielfach in 5 Minuten einen
guten Artikel zum Thema: "Mobbing" schreiben oder eine Sendung
vorbereiten und trafen in den Jahren 2000 - 2008 zunehmend
bei ihren Recherchen und Vorbereitungen auf Menschen, die
irgendwie betroffen waren und auf sich selbst Ernannte
oder tatsächliche Experten, die zusammen sehr
häufig
eher vorhandene Vorurteile schürten.
Trotz den weit über 300 Interviews, die wir in den vergangenen Jahren mit
den Medien-Vertretern führten, konnten wir hieran nur wenig ändern.
(Ausschnitte mit Überarbeitungen finden sie hier).
Das Thema Mobbing wurde als Markt erkannt und
Kliniken,
Rechtsanwälte, Psychologen, Mediatoren, Psychotherapeuten
Organisationen, Institutionen
bemühten sich um persönliche
und inhaltliche Bestätigung -
Marktanteile
und Präsens in den
Medien.
Mobbing-Betroffene fühlten sich
zunehmend von tatsächlichen
oder vermeindlichen
Fachkräften der Mobbing-Szene
im Stich gelassen
und begannen ihre eigene Öffentlichkeit -
vorwiegend im Internet herzustellen.
So entstand eine Vielzahl von Internet-Seiten und Web-Foren
von Betroffenen, mit z.T. sehr wertvollen Inhalten.
Gleichermaßen addierte sich kurze Zeit später zu der schon vorhandenen
Konkurrenz der "Experten" um Marktanteile nun auch eine beginnende
bei den Betreibern dieser Web-Seiten.
Mit Abstand betrachtet, konnten dann zunehmend Merkwürdigkeiten und
nahezu kriegerisch anmutendende Auseinandersetzungen beobachtet
werden, die ihrerseits in der Internet-Öffentlichkeit Irritationen
produzierten und erneut gängige Vorurteile bestätigten
und in Folge zur Entwertung des Begriffs Mobbing
beitrugen.

Eine der besonders guten Fernsehsendungen zum Thema:
"Konflikte und Mobbing am Arbeitsplatz"
an der wir mitwirkten
wurde bereits
vor fast zehn Jahren wie folgt treffend
anmoderiert:
"Hinter den Fassaden der schönen neuen Weltwirtschaft spielen sich
zunehmend Tragödien ab. Lebensläufe und Hoffnungen werden zerstört.
Die Kosten für die Neuorganisationen zahlen häufig die abhängig
Beschäftigten.
Auch im Dienstleistungssektor ist Ernüchterung eingekehrt. Die elektronische
Revolution hat hier bis vor kurzem noch sicher geglaubte Arbeitsplätze
vernichtet.
Massenentlassungen bei Banken und Versicherungen als Folge der umfassenden Automatisierung verschärfen die allgemeine Krise der Arbeit. Das trifft besonders
die Dienstleistungsmetropole Frankfurt.
Die neue Unternehmensstruktur heißt „Lean-Management“. Das bedeutet schlankes, kostengünstiges Wirtschaften mit möglichst wenig Personal.
Dazu gehört auch die Vereinzelung der Mitarbeiter. Soziales Leben im
Betrieb,
Gespräche unter Kollegen,
eine gemeinsame Tasse Kaffee,
all das verursacht Kosten,
weil es von der Arbeitszeit abgeht. Die
logische Folge
- unter dem Druck des wirtschaftlichen Überlebenskampfes werden aus Kollegen allzu schnell Feinde.
Es wird gemobbt. Flexibilität und Killerinstinkt sind oft
gewünschte Attribute, die aus einem Angestellten
einen guten „Angestellten" machen.
Hier zählen nicht mehr Vertrauen, menschliche Bindungen
oder das Gefühl der Zugehörigkeit, hier zählt alleine der Erfolg.
Die neue Unternehmenskultur
produziert
einen harten und explosiven Egoismus, der zwangsläufig zum
Machtkampf Mensch
gegen Mensch führt und damit einem hohen Maß an
Leid und Unglück produziert.
Ein mieses Betriebsklima mindert die Arbeitsleistung. Aber auch dafür gibt es eine Therapie und auch sie kommt aus Amerika. Motivationsseminare schießen wie Pilze
aus dem Boden. "Allein der Wille macht’s“… heißt die Botschaft solcher Seminare
und
es liegt alles nur an dir. Dein Glück, dein Erfolg - Alles ist machbar, wenn du
nur daran glaubst. Manche, die daran glauben, gehen noch einen Schritt weiter: Boxtraining für Manager
ist der neuste Trend, um sich hart zu machen für das
Berufsleben. Ein verhängnisvoller Weg, der allein auf das K.O: des Anderen zielt.
Solches Verhalten ist wirtschaftlich kurzsichtig.
Vom Gegenwärtigen Zeitgeist sind selbst die Kirchen nicht ausgenommen.
Auch dort hat der unternehmerische Geist Einzug gehalten.
Neue Management-Methoden, Neu-Strukturierungen des Arbeitsablaufs,
alles
soll
effizienter werden, um die Arbeitskosten zu drücken. Das verursacht bei
vielen Mitarbeitern Dauerstress. Der beste Nährboden für Mobbing."
Quelle: HR-Fernsehen

Sozialpsychologe Prof.Dr. Harald Welzer beschreibt in seinem neuen Buch"Klimakriege"
die Macht der Gewöhnung an sich langsam ins Negative
wendende Entwicklungen u.a.: "... dass sich die Wahrnehmung
zusammen mit der Wirklichkeit verändert, in der man lebt ... Man stelle sich
vor im April 1933 hätten in Deutschland Deportationen von Juden stattgefunden
... undenkbar ... das hätten die Leute nicht akzeptiert ... Acht Jahre später
stehen diesselben Leute auf der Straße und winken ... völlig normal ...
ein extremer Wertewandel ... und die Leute halten sich immer noch für
genauso gute Menschen wie zuvor.
Gewalt und Mobbing
Es wird immer auch eine rationale Begründung für den Einsatz von Gewalt
gefunden. Oft liefern gefühlte Bedrohungen die Legitimation für den
Beginn einer Gewaltspirale.
Mobbing beschreibt
einen komplexen psychosozialen Prozess
in dem ein Mensch
systematisch, über einen längeren Zeitraum, gezielt,
insbesonders psychischer Gewaltanwendung
ausgesetzt ist.
Während in einigen wenigen Fällen
der Eigenanteil zu Beginn des Mobbing-Prozesses
beim zukünftig Betroffenen nicht unerheblich sein kann,
entwickeln sich diese Prozesse überwiegend
innerhalb von Rahmenbedingungen
mit einem vielfältigen Ursachen-
und Folgenbündel.
Ebenso kann auch solch ein Prozess in Ausnahmefällen
das Ziel verfolgen
einen Menschen mit psychischer Gewaltanwendung
endgültig "zu erledigen"!
So bewegt sich die Begrifflichkeit Mobbing in der Praxis
zwischen den Eckpunkten:
Entgleisung von Konflikten / Unfallcharackter
und im Einzellfall Ruf-Mord!

Nach wie vor erkranken ca. 10% der Betroffenen ernsthaft.
Jeder sechste Suizid hat einen Mobbing-Hintergrund.
Mobbing wird von der Mehrheit der Bevölkerung
nicht nur aus ethischen Gründen abgelehnt.
Mobbing ist ein enomer betriebs- und volkswirtschaftlicher
Kostenfaktor.

Aus diesem Blickwinkel betrachtet
verbietet es sich grundsätzlich Betroffenen und Beteiligten
einfache Lösungsmuster / Rezepte anzubieten
obwohl der Hunger danach
verständlich ist.

Leistungsorientierung und Gerechtigkeit - ein Gegensatzpaar ?
Nein, wir dürfen und können uns durchaus
mehr Leistungsorientierung
und
mehr Gerechtigkeit erlauben!

Werte, Neid und Gewalt am Arbeitsplatz
Der notwendige Weg vom destruktiven Neid
zum konstruktiven Dialog
zur Reduzierung und Überwindung
der zunehmenden Gewaltbereitschaft
kann nicht ausschließlich über die Verteilungsdebatte
geführt werden.
Nicht nur weil nicht selten die Reichsten in unserer Gesellschaft
zugleich auch die destruktiv Neidischsten sind.
Die Eskalation von Gewalt
in der Arbeitswelt
Sabotage Intrigen Mobbing Rufmord
trifft Besserverdienende Führungskräfte
ebenso wie Hartz IV - Empfänger
in ihrer Privatsphäre.
Eine uralte Weisheit besagt:
"Eine Lüge geht bereits um die Welt
während sich die Wahrheit
erst die Stiefel anzieht"
Von destruktivem Neid besessene
und nicht selten wenig Leistungsbereite
nutzen zunehmend und enthemmter
die Vorteile
dieser
Weisheit
durch eine solche Form des Mobbings
der
gezielten
psychischen Gewaltanwendung.
So stehen selbst die besten Führungskräfte
und Mitarbeiter aller Hierarchie-Ebenen in
Unternehmen
Institutionen und Parteien
ein wenig hilflos der Mahnung
Albert Einsteins gegenüber:
"Die Welt ist viel zu gefährlich, um darin zu leben -
nicht wegen der Menschen,
die Böses tun,
sondern wegen der Menschen,
die daneben stehen
und
sie gewähren lassen."
Während wir in unserer Geschichte wohl zunehmend
diesen Typus Mensch produzieren
der sich in Sätzen wie:
"Die Steigerung von Feind ist Parteifreund"
wiederspiegelt
erscheint es dementsprechend zwingender
präventiv hierzu
Maßnahme-Pläne zur
Erkennung und Vermeidung
potentieller Gewalteskalationen wie u.a.
* Sabotage
* Rufmord
* Mobbing * Amokläufe
zu entwickeln!
Im 16. Jahr und nach über 21.000 Stunden
Gemeinnütziger
Arbeitsplatzkonflikt- und Mobbingberatung
*Coaching
*Schlichtung *Mediation
*Fortbildung
erkennen wir bei den Beteiligten auf
allen
Hierarchie-Ebenen
Betroffene von zunehmenden
psychosozialen Stress und Mobbing.
Diese werden wir gerne auch weiterhin in ihren Bemühungen der Prävention
und Intervention als "externe Feuerwehr" mit Sachverstand
unterstützen und begleiten
- auf der Basis von-
Leistungsorientierung
&
Respekt
Es ist an der Zeit,
den Modebegriff Mobbing
zu entzaubern
und substantiiert den auch
dahinterstehenden
Dialog über
Werte, Normen, Traditionen und Glaubensvorschriften
in unserer multikulturellen Wirklichkeit
im Kontext der Globalisierung
zu fördern.
Wir denken, dass im Rahmen der permanenten Veränderung
von Wirklichkeit und insbesondere der Geschwindigkeit
der Entwicklung dieser Prozesse
wir nach wie vor stolz darauf sein können,
dass es diesen Dialog
wie auch immer
gibt
und verteidigen / fördern ihn,
im Rahmen einer Entwicklung des
Verlustes und / oder brüchig werdens
von z. T. unersetzbarer Werte
wie:
Respekt, Achtung, Solidarität und
ein wenig Zivilcourage.
Martin Walser zu Günter Grass:
"Wir leben in einem Klima der schnellen Unterstellungen und Rufmordungen"
(ZDF: Aspekte, 16.08.06)
Wenn der Kampf um Macht
wichtiger wird,
als der um Inhalte / Zielsetzungen
geht dies auf Kosten
der Qualität
und Quantität des
Leistungsergebnisses.
So erhöht sich zu dem die Unfallgefahr
einer Unternehmung, Institution, Partei und
-
reduziert ihr positives Image-
Während Einzelne zur
Zielscheibe psychischer Gewaltanwendung werden,
müssen viele erheblich mehr arbeiten,
während an den eigentlichen Baustellen
weniger Leistung erfolgt,
Wettbewerbsnachteile / Arbeitsplatzunsicherheit
entstehen.
Führungskräfte / Arbeitnehmervertreter
haben zudem in diesem Kontext
die schwierige Aufgabe
den Kostenfaktor
Angst
- für sich selbst und alle Mitarbeiter -
zu reduzieren.
Lothar Drat
Koordinator des VPSM-Fachverbundes der
unabhängigen Arbeitsplatzkonflikt- und Mobbingberatungsstellen / Experten
16.12.2010
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Lust auf mehr Respekt, Leistung und Anerkennung?
Sehr geehrte Mitbürger und Freunde des VPSM e.V., Wiesbaden!
Hinter den Fassaden der schönen neuen Weltwirtschaft spielen sich
zunehmend Tragödien ab. Lebensläufe und Hoffnungen werden zerstört.
Zu unserer Umwelt gehören auch ständig mehr Menschen / Mitarbeiter,
die
drangsaliert werden und insbesondere Psychoterror am Arbeitsplatz
ausgesetzt sind. Hierunter fallen auch Mitbürger, die sehr wenig
verdienen
und die sich eine entsprechende Unterstützung
nicht
leisten können.
Jeden Vierten trifft Mobbing einmal in seinem Berufsleben; -
der Anteil von extrem leistungsfähigen, kreativen, innovativen und
durchsetzungsfähigen Mitarbeitern bildet die größte Schnittmenge
von etwa 40% der Betroffenen.
Das Ausmaß der reaktiven Erkrankungen aufgrund dieser extremen psychosozialen Stressoren, belastet die Sozialversicherten-Gemeinschaft, Familien, Firmen und Institutionen in einer immer weniger bezahlbaren Größe. Ca. 10% erkranken
ernsthaft und werden durch die Möglichkeiten unseres Gesundheitssystems
und weiterer gesellschaftlicher Institutionen kaum aufgefangen und versorgt; -
stellen einen volkswirtschaftlich vermeidbaren Kostenfaktor dar, unter dem
sie zusätzlich leiden.
Um dieses größtmöglich zu verhindern / zu überwinden
hat sich unsere Konzeption von Prävention / Intervention
in unserer über 21.000-stündigen Praxis sehr bewährt.
Seit über 15 Jahren bemühen wir uns als wirklich unabhängige und Gemeinnützige Institution um die Realisierung von höchster Qualität zu geringstmöglichen Preisen
in Beratung / Coaching, Schlichtung / Vermittlung / Mediation
im Themenbereich vom psychosozialen Stress und Mobbing!
Aktuell sind ldgl. ca. 28% unserer Kosten in Wiesbaden
durch Spenden, Förderbeiträge, etc. abgedeckt.
Daneben würden wir gerne sämtliche Experten des bundesweiten Fachverbundes
38 Dipl.Psych./ Soz.Päd. & 16 Rechtsanw.
bei der kostengünstigen
Umsetzung Ihrer Arbeit unterstützen.
Zur Überprüfung unserer Darlegungen ist sicher ein Blick auf unsere:
Referenzen
Auftraggeber
sehr sinnvoll.
Da wir manche Dinge wirklich besser verstehen, wenn wir sie hören,
können Sie sich hier ein besseres Bild unserer Arbeit machen:
Podcast 1
Podcast 2
Das wir wohl die bundesweit einzige Gemeinnützige Institution sind,
die ohne eine Anschubfinanzierung und Unterstützung von irgendeiner anderen
Institution, Partei, Behörde, Firma, Interessensverband es zu so einer Größe und Wirksamkeit gebracht haben, hat wohl seine Gründe. Wir wollen uns nicht auf dem Erreichten ausruhen, sondern uns nun noch ein wenig mehr in das Geschehen positiv einmischen.
Wir bedanken uns für Ihren Beitrag hierzu!
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