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Mitarbeiter mobben Chefin nach 30 Dienstjahren aus dem Job Leiterin des evangelischen Kindergartens Neu-Anspach gibt ihren Beruf auf – |
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Vor fünf Jahren feierte sie ihr 25jähriges Dienstjubiläum: Zum 1. Januar 2000 wird die „Was hier passiert ist, war kein glasklarer Mobbing-Fall“, sagt Lothar Drat vom Verein gegen psychosozialen Streß und Mobbing (VPSM) in Wiesbaden, der in den Fall seit Dezember 1998 eingebunden ist. Sonst wäre der anschließende Prozeß gar nicht möglich gewesen. Ein „Ursachenbündel“ habe zu dem Konflikt geführt. Zu einem Prozeß ist es nicht gekommen. „Wir waren bemüht die Sache zu klären“, betont Pfarrer Guist. Keiner habe vorgehabt, die Frau psychisch fertigzumachen. Daß danach die detaillierte Aufarbeitung mit Tätern und Opfern folgte, bezeichnet Drat vom VPSM als absolute Ausnahme. „Meist schotten sich die Opfer ab und drehen sich im Kreis.“ Die Bereitschaft miteinander zu reden und ihn als neutralen Schlichter zuzulassen, müsse der Kirchengemeinde „hoch angerechnet werden“. Der Streit sei mittlerweile geschlichtet, alle Beteiligten hätten sich geeinigt. Das Resultat: Mit der Leiterin des Kindergartens wurde ein Auflösungsvertrag zum Jahresende vereinbart, bis dahin bekommt sie weiter ihr Gehalt, arbeitet aber nicht mehr in der Einrichtung. „Eine Zusammenarbeit konnten sich beide Seiten nicht mehr vorstellen“, sagt Drat. Die Abmahnungen seien aus der Personalakte herausgenommen worden. Frau Stügelmeier bereite mit der Weiterbildung, die von der Kirche bezahlt wird, ihre berufliche Zukunft als Arbeitsplatzkonflikt- und Mobbingberaterin vor, um anderen Betroffenen zu helfen. Man habe bewußt versucht, die Sache nicht nach außen dringen zu lassen. „So was soll nicht wieder passieren“, hat sich Pfarrer Guist vorgenommen. Es gebe mittlerweile eine schriftliche Vereinbarung mit dem Arbeitstitel „Konfliktmanagement“, eine Art Nachsorge des „unglücklichen Vorfalls mit Frau Stügelmeier“, an die sich alle Mitarbeiter der Gemeinde halten müssen. ... Ihre Erfahrungen könne Elke Stügelmeier als Referentin in Sachen Mobbing weiterhin Von Nicole Galliwoda
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