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Unsere Experten beantworteten bei der letzten Telefonaktion Fragen zum Thema MOBBING IM BETRIEB |
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Antwort: Die Schikanen dürfen Sie sich nicht gefallen lassen, sonst werden Sie früher oder später krank. Es hat sich als sinnvoll erwiesen, alle Vorgänge detailliert zu dokumentieren und dann ein Gespräch mit dem Abteilungsleiter oder dem zuständigen Betriebsratskollegen zu suchen. Die Vorfälle zu verschweigen macht alles nur schlimmer, sie müssen auf den Tisch. Da Ihre Ehefrau mit leidet, kann es nichts schaden, wenn sie an dem Gespräch teilnimmt.
Antwort: Das ist nicht eindeutig zu beantworten. Aber auf keinen Fall sollten Sie ihr Vorhaben ankündigen, denn das könnte gegen Sie ausgelegt werden. ...
Antwort: Beim Mobbing geht es oft um den Konflikt alt gegen jung. Die Alten sollen raus, damit die Jüngeren drin bleiben können. In diesem Fall mobbt die Betriebsratskollegin mit, daher wird es schwierig sein, im Betriebsrat Gehör zu finden. Es bleibt aber der Weg zur Schwerbehinderten-Vertretung. Über die Hauptfürsorgestelle sollte ein Fachmann von außen geholt werden, der ein Gespräch in offener Runde moderieren könnte. ... Außerdem sollten Sie sich überlegen, eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen oder an einem Gesprächskreis oder einer Gruppentherapie teilzunehmen. Kontakte sind über den „Verein gegen psychosozialen Stress und Mobbing e.V.", Wiesbaden, Telefon 0611/54 17 37, zu erfahren.
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