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4. Anti-Mobbing-Tag 2007
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Rede und Infos zum 4. Anti-Mobbing-Tag 2007 am 2. Dezember 2007 in Bremen

Erich K.H. Kalkus, 2.Dezember 2007:

Als Bürger der Freien Hansestadt Bremen erkläre ich den 4. Anti-Mobbing-Tag 2007 als „Bürgerbeitrag zum UNESCO-Jahrestag der Philosophie im Jahr der Geisteswissenschaften“ so:

„In einem freien Volk ist es das Recht jedes Mannes und jeder Frau, an der Gestaltung der Geschicke des Gemeinwesens mitzuwirken.“

Diese Worte des ersten Präsidenten der Bremischen Bürgerschaft August Hagedorn und die Verfassung der Freien Hansestadt Bremen haben mich bis heute bestärkt in meinem Glauben: „Jedes Kind schon kann mithelfen, unsere Umwelt zu entlasten – und sei es nur durch das Aufheben und Entsorgen einer kleinen Gerätebatterie ! Wer sich um die Entlastung der Erde bemüht, hat ein Herz ( Mitleid ) für alles auf der Erde, das unter den unzähligen Umweltbelastungen aller Art leidet.“ Die von mir als Lehrer nach dem Unglück in Tschernobyl erdachte Batteriesammelkiste(BAKI) soll ein Denkmodell nur sein wie das „Bremer Schulwesen mit Herz“, das den guten Geist veranschau-lichen soll, der überall
auf der Erde wirkt, um die Welt zu schützen.

Heute, am 2. Dezember 2007, soll deshalb in einer Bremer Aktion für Kinder eine Batteriesammelkiste in die Philosophische Fakultät der Universität zu Köln und ein „Haus mit Herz aus der Bremer Schule“ in das Bundesarbeitsgericht in Erfurt geschickt werden !

Meiner Ansprache zum 4. Umwelt-Mobbing-Tag hier in Bremen voran stelle ich die Ausführungen aus dem Faltblatt „NEIN ZU MOBBING“ des Thüringer Ministers für Soziales, Familie und Gesundheit, Herrn Dr. Klaus Zeh, der die heutige Aktion mit seinen Worten und seinen schon am 27. November 2007 übermittelten guten Wünschen und herzlichen Grüßen freundlich unterstützt (zum Lesen die Abbildung anklicken): hier anklicken

Für die wegweisenden Ausführungen danke ich Herrn Minister Dr. Klaus Zeh herzlich.

Herzlich danke ich auch dem Herrn Bundestagsabgeordneten Volker Kröning für sein ermutigendes Statement gegen Mobbing:
„Ich kenne das Problem aus der öffentlichen und privaten Arbeitswelt. Die Lösung muss nach meiner Meinung in der jeweiligen Beschäftigungsorganisation
( Behörde, Betrieb) gefunden werden, doch auch die Öffentlichkeit sollte immer wieder aufgerüttelt werden, je stärker vor Ort ( in der jeweiligen Kommune,
im Land ), desto besser.“

In einer Bürgeraktion in Berlin wurde zum ersten Mal der Anti-Mobbing-Award verliehen, und zwar an Herrn Bundestags-abgeordneten Markus Löning für das öffentliche Eintreten für „die Freiheit der Bürger und die Verbesserung ihrer Lebensqua-lität“ mit den wegweisenden Worten:

„Mobbing ist ein ernsthaftes gesellschaftliches Problem, ob am Arbeitsplatz, in der Schule oder im privaten Umfeld. Es liegt in der Verantwortung eines jeden Bürgers, entschieden gegen jede Form des Mobbings einzutreten und Mobbing-Opfern Unterstützung zu leisten. Jeder sollte seine Stimme gegen Mobbing erheben !“

Als Bremer Bürger danke ich Herrn Bundestagsabgeordneten Markus Löning für das ermutigende Statement und erlaube mir, heute, auch Herrn Markus Löning MdB zum „selbstverständlichen Mitarbeiter“ in der Bundesarbeitsgemeinschaft gegen Mobbing
( BAM ) zu erklären wie schon am 2. Anti-Mobbing-Tag Frau Bundeskanzlerin
Dr. Angela Merkel.

„Selbstverständliche Mitarbeiter“ in der Bundesarbeitsgemeinschaft gegen Mobbing
( BAM ) sind alle Verantwortlichen, die sich gegen Mobbing aussprechen und die staatlichen Bemühungen gegen Mobbing selbstverständlich unterstützen. Gern
erinnere ich heute hier in Bremen an die vielen staatlichen Bemühungen gegen Mobbing
in unserem Land – insbesondere nach dem „Hilferuf“ aus allen 16 Bundesländern zur
77. ASMK im Jahr 2000 – und danke allen Verantwortlichen in unserem Land für ihre Bemühungen gegen Mobbing herzlich !

Verantwortliche können für alle Menschen Wegweiser sein: Heute soll der „Wegweiser vom 3. Anti-Mobbing-Tag“ noch einmal der Öffentlichkeit gezeigt werden hier vor dem ehrwürdigen Schulgebäude Am Barkhof in Bremen mit den Worten DANKE allen Verantwortlichen, die Mobbing ächten !

Nicht alle Stellungnahmen gegen Mobbing können heute in der Bremer Veranstaltung öffentlich gezeigt werden; sie sollen im Internet nachlesbar sein.

Grußwort

„Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen im Namen des VPSM-Fachverbundes der unabhängigen Arbeitsplatzkonflikt- und Mobbingberatungsstellen / Experten ( Psychologen / Pädagogen und Juristen ) für den 4. Anti- Mobbing-Tag am 2.12.2007 und Ihren weiteren Aktionen VIEL ERFOLG !
Lothar Drat Koordinator des VPSM–Fachverbundes“

Die Bremer Bürgerveranstaltung zum 4. Anti-Mobbing-Tag 2007 beende ich mit den folgenden Sätzen aus der „Rede von Bundespräsident Johannes Rau anlässlich der Veranstaltung zum Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 1938,
Berlin 2000“:

„Wir alle wären froh, wenn diese Demonstration nicht notwendig wäre. Aber leider
ist sie notwendig. Darum ist es gut, daß wir alle hier stehen. Darum sagen wir:
Wir stehen auf für Toleranz und Menschlichkeit.

Jeder steht hier für sich. Wir stehen hier aber auch gemeinsam für die große Mehrheit der Deutschen und aller, die in Deutschland leben.

Ja, diese Demonstration ist ungewöhnlich. Es geht heute nicht um Forderungen einer bestimmten Gruppe an den Staat. Hier und heute demonstrieren Bürgerinnen und
Bürger gemeinsam mit den Repräsentanten unseres Staates.

Wir wollen heute ein Zeichen setzen: Deutlich und unübersehbar. Ein Zeichen für uns selber, ein Zeichen für unser Land. Ein Zeichen aber auch für alle unsere Nachbarn und Freunde in der Welt, die sich – wie wir – Sorgen machen über Haß und Gewalt gegen Fremde und Schwache.

Wir sind ein Land der Toleranz und der Freiheit. Deshalb wollen und werden wir
Barbarei und Gewalt nicht tolerieren.

Das klingt selbstverständlich. Das ist auch selbstverständlich. Aber das Selbstverständliche muß immer wieder neu gesagt und allen klar gemacht werden.

Wir suchen nach Erklärungen für Gewalt und Enthemmung. Erklärungen können nichts entschuldigen. Fremdenhaß und Gewalt gegen Minderheiten...

Wir dürfen nicht übersehen: In unserer Gesellschaft insgesamt haben wir zuviel Gewalt. Oft ist sie subtil. Das gilt für das Mobbing in der Arbeitswelt, das gilt für rücksichtsloses Verhalten im Alltag und auch in der politischen Auseinandersetzung. Das wird spürbar beim Kraftgeprotze im Straßenverkehr.

Wir können nur anständig miteinander umgehen, wenn wir Achtung vor uns selber und Achtung vor anderen haben.

Viele haben in den letzten Jahren ihr Selbstwertgefühl, ihre Selbstachtung verloren.
Sie müssen mit ansehen, wie nur noch der Starke, nur noch der Erfolgreiche, nur noch
der Durchsetzungsfähige zählt. Sie fühlen sich zurückgesetzt, vergessen, verlassen, wertlos.

Wer sich ausgegrenzt fühlt, grenzt leicht andere aus. Wer Angst hat, keinen Platz zu bekommen, der will schnell andere weghaben.

Wir müssen jungen Menschen Perspektiven für ihr Leben geben. Sie brauchen Orientierung. Sie brauchen Zeit und Zuwendung. Sie brauchen glaubwürdige
Erzieher, glaubwürdige Vorbilder.

Wir müssen für eine Gesellschaft arbeiten, in der jeder Achtung vor sich selber haben kann, in der jeder einen sinnvollen Platz einnehmen kann.

Anstand beginnt mit der Sprache. Unworte können Untaten hervorrufen.

Zeichen sind wichtig, aber Zeichen können das praktische Handeln im Alltag nicht ersetzen.

In allen Teilen unserer Republik gibt es Tausende, Zehntausende von Menschen, die in kleinen und großen Initiativen etwas für das friedliche Zusammenleben in Deutschland tun. Sie arbeiten in Verbänden und Initiativen, in Vereinen und Gewerkschaften, in Kirchengemeinden und Schulen.

...Die ehrenamtliche Arbeit für ein friedliches Zusammenleben in unserem Land braucht
die Unterstützung durch öffentliche Stellen, durch Verbände und Unternehmen. ...


Arbeiten wir f ür ein Deutschland, in dem wir alle gerne, frei und sicher leben können. Arbeiten wir für ein Deutschland, in dem wir ohne Angst verschieden sein können.
Und das wir deshalb auch lieben können.“

Bremen, 2. Dezember 2007

BAKI-SCHULE, Bürgerinitiative seit 1986
Erich K.H. Kalkus
www.bakischule.de

"Unter der Schirmherrschaft des Generalsekretärs des Europarates, Terry Davis"

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